CUSTOMER SPOTLIGHT: Northwestern University Transplant Immunology Laboratory

Bridging the Gap: Implementierung mehrerer einzelner Antigen-Anbieter, um Vertrauen in die Ergebnisse zu gewährleisten.

Immer mehr Labore haben einen zweiten Anbieter für ihre Antikörpertests implementiert, da sie weiterhin über die Grenzen des Einzelantigentests hinausblicken.

In einem Kunden-Spotlight berichtete das Northwestern University Transplant Immunology Laboratory außerhalb von Chicago, Illinois, über seine Erfahrungen mit der Validierung eines zweiten Anbieters für seine Einzelantigen-Tests und wie es das Vertrauen in seine Ergebnisse sicherte. Das Northwestern University Laboratory unter der Leitung von Dr. David Pinelli, PhD, D(ABHI) und Dr. Anat Tambur, DMD, PhD, D(ABHI), hat 2011 den LABScreen® (Thermo Fisher Scientific) Single Antigen Bead (SAB)-Test eingeführt und verwendet seitdem Informationen auf Allelebene für Spender-spezifische Antikörper (DSA) zur Evaluierung vor und nach der
Transplantation.

Das United Network for Organ Sharing (UNOS) verlangt nur eine niedrigauflösende Typisierung auf Antigenebene für die Transplantation solider Organe, aber für viele Spender sind jetzt hochaufgelöste Informationen auf Allelebene verfügbar. Dies ist entscheidend für die genaue Erkennung von DSA, die das Transplantatüberleben nach der Transplantation bestimmen kann. Das Northwestern-Labor hat zunächst überlegt einen zusätzlichen Anbieter zum Screening für alle potenziellen Spender-spezifischen Allele zu verwenden. Viele davon waren nicht den bereits verwendeten Panels vorhanden. Nach der Implementierung konnten sie den sekundären Anbieter auch nutzen, um potenzielle nicht-physiologische Reaktivität zu untersuchen, die mit ihren primären Panels beobachtet wurde.

Das Labor hatte mehrere Bedenken, die zur Notwendigkeit eines Zweitanbieters führten.

  1. Viele häufige Spenderallele waren auf den verwendeten Panels nicht vertreten
  2. Es wurden unspezifische Bindungsmuster beobachtet, die Autoantigene einschlossen
  3. Beobachtete nicht-physiologische Reaktivität (denaturierte Antigene)
  4. Die Testergebnisse umfassen eine breite C-Locus-Reaktivität mit negativen PRA-Testergebnissen
  5. Hohe Negativkontrollwerte für hochsensibilisierte Patienten, die aufgrund des hohen Hintergrundrauschens, dazu führen können, dass schwachen Spezifitäten übersehen werden.

Northwestern hat die Verwendung der Immucor® LIFECODES® LSATM Class I und Class II als Zweitanbieter validiert und implementiert. Sie haben festgestellt, dass die am Assay vorgenommenen Verbesserungen es ihnen ermöglichen, schwierige Fälle und vermutete unspezifische oder nicht-physiologische Reaktivität mit ihrem primären Panel besser zu beurteilen. Das Labor verwendet den Immucor LIFECODES LSA Assay, um Patienten auf Spenderallele zu überwachen, die nur im LSA-Panel vorhanden sind.

Darüber hinaus wird das Patientenprofil im Laborinformationssystem (LIS) aktualisiert, wenn bei einem Patienten unspezifische Bindungsmuster, einschließlich unspezifischer C-Locus-Reaktivität oder ein hoher Hintergrundrauschen mit dem primären SAB-Assay, identifiziert werden, sodass zukünftige Proben für diesen Patienten ausschließlich mit dem Immucor LIFECODES LSA Assay getestet werden. Northwestern ist ein modernes HLA-Labor, das über die Grenzen herkömmlicher Tests hinausgeht. Durch die Implementierung eines vielfältigen Toolkits für Antikörpertests engagieren sich Dr. Pinelli und Dr. Tambur für die Weiterentwicklung klinischer HLA-Tests und für die Sicherheit ihrer Patienten. Die Anwendung mehrerer Tools ermöglicht eine sorgfältige Analyse und erhöht das Vertrauen in die Bereitstellung einer genauen Antikörperidentifizierung und DSA-Überwachung für alle ihre Patienten.

Dieses Customer Spotlight wurde in Zusammenarbeit mit dem Northwestern University Transplant Immunology Laboratory und Immucor, Inc. geschrieben

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