CUSTOMER SPOTLIGHT: Mid-South Transplant Foundation, Inc. C3d-Validierung und -Implementierung

Für alle Histokompatibilitätslabors erweist sich der Test auf komplementabhängige Zytotoxizität (CDC) als zeitaufwendig und mühsam, wenn es darum geht, den Aufwand für die Qualitätskontrolle von Reagenzien, die Vorbereitung von Trays und die Durchführung von Ringversuchen zu bewerten. Die Mid-South Transplant Foundation (MSTF) ist eine private, gemeinnützige Organisation zur Beschaffung von Organen und ein HLA-Labor, das Krankenhäuser in Tennessee, Arkansas und Mississippi versorgt.

In den Jahren 2012 und 2014 wurden Transplantationszentren im Dienste von MSTF aufgefordert, C1q-Tests zu bewerten. Im Jahr 2015 führte MSTF eine Validierungsstudie zwischen C1q und C3d mit akzeptablen Ergebnissen zwischen beiden Assays durch. Brett D. Loehmann, CHS und das Team von MSTF entschieden sich daraufhin, den Immucor LIFECODES® C3d Detection Assay für klinische Zwecke einzusetzen.

Der klassische Weg ist der am weitesten verstandene Modus der Komplementaktivierung und beginnt mit der Bindung des C1q-Teils des C1-Komplexes an den Fc-Teil von Antikörpern, die von Antigenen auf der Zelloberfläche gebunden werden. Eines der nachgeschalteten Produkte der Kaskade ist C4d, das sich nahe der Aktivierungsstelle kovalent anlagert und somit einen guten Marker für den Nachweis einer Antikörper-vermittelten Abstoßung (AMR) darstellt. C3d wird am Ende der Kaskade gebildet und zeigt, dass die Kaskade abgeschlossen ist.

Da C3d in der Kaskade nach C4d folgt, ist die C4d-Ablagerung am wahrscheinlichsten, wenn C3d gebildet wird, was die Entscheidung von MSTF unterstützt, den C3d-Assay zu verwenden. Nach einer einfachen und unkomplizierten Validierung begann MSTF, Antikörper als IgG+/C3d+ und IgG+/C3d- zu stratifizieren, wenn die Ergebnisse an Transplantationszentren gemeldet wurden. Derzeit verwenden zwei Transplantationszentren, mit denen MSTF-Partner arbeiten, den C3d-Assay für die endgültige Antikörperzuordnung. Ärzte und Chirurgen, die eng mit MSTF zusammenarbeiten, vertrauen inzwischen den Ergebnissen des C3d-Assays, sodass IgG+/C3d+-Antikörper im UNET automatisch als inakzeptabel eingestuft werden. Sie gingen davon aus, dass dies den Zugang ihrer Empfänger zu potenziellen Transplantationsmöglichkeiten verbessern würde. Bis heute haben sie 9 Patienten mit IgG+/C3d- Antikörpern erfolgreich transplantiert, die zuvor als inakzeptabel eingestuft worden wären. Diese Patienten haben nach der Transplantation keine Spender-spezifischen Antikörper gebildet und es wurde keine Transplantatdysfunktion oder Transplantatverlust beobachtet. Für diese HLA-sensibilisierten Transplantationskandidaten hat die Identifizierung, welche Antikörper das C3d-Komplement fixieren und welche nicht, einen Weg zur Transplantation eröffnet.

„Wir glauben, dass das LIFECODES C3d Detection Kit der beste Indikator für die Komplementfixierung ist, die derzeit auf dem Markt ist. Der LIFECODES Single Antigen Assay und MATCH IT! Software waren uns bereits bekannt, so dass das Hinzufügen von C3d Detection einfach war.“
– Brett Loehmann, Histocompatibility Laboratory Manager/Supervisor

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